Über 100 tote Fische in einem Bach: Polizei ermittelt wegen massiver Verschmutzung

(Farvagny-le-Grand FR). Gestern wurde im „Ruisseau des Moulins“ in Farvagny-le-Grand ein erhebliches Fischsterben festgestellt. Mehr als hundert tote Fische wurden gefunden. Die Ursache der Gewässerverschmutzung ist weiterhin unbekannt. Eine Ermittlung ist im Gange.

Am Montag, 26. Oktober 2026, wurde der Wildhüter der Region Gibloux über tote Fische im „Ruisseau des Moulins“ in Farvagny-le-Grand informiert.

Polizei.news informiert | Gewässerverschmutzung

Das Wichtigste auf einen Blick

Was: Erhebliches Fischsterben in einem Bach.

Wann: Montag, 26. Oktober 2026.

Wo: „Ruisseau des Moulins“ in Farvagny-le-Grand.

Ausmass: Auf einer Strecke von rund 500 Metern wurden mehr als hundert tote Fische eingesammelt.

Feststellung: Der Wildhüter der Region Gibloux stellte das Fischsterben fest.

Ermittlungen: Sowohl die Ursache der Verschmutzung als auch der mutmassliche Verursacher sind noch unbekannt.

Vor Ort stellte er auf einer Strecke von rund 500 Metern ein erhebliches Fischsterben fest. Mehr als hundert tote Fische wurden eingesammelt. Die genaue Ursache der Gewässerverschmutzung sowie der mutmassliche Täter konnten bislang nicht ermittelt werden.

Eine Ermittlung ist im Gange.

 

Quelle: Kantonspolizei Freiburg
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Freiburg


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Saubere Bäche schützen: Drei einfache Regeln für Haushalt, Garten und Natur

Bäche sind empfindliche Lebensräume für Fische, Kleintiere und Wasserpflanzen. Schon geringe Mengen bestimmter Schadstoffe können das ökologische Gleichgewicht beeinträchtigen. Mit einigen einfachen Verhaltensregeln lässt sich verhindern, dass problematische Stoffe in Gewässer gelangen.

1. Chemikalien niemals in Schächte giessen: Farben, Lösungsmittel, Altöl, Pflanzenschutzmittel und andere problematische Stoffe gehören nicht in Ausgüsse, Strassenschächte oder Gewässer. Besonders wichtig: Nicht jeder Schacht führt zu einer Kläranlage. Regenwasser kann je nach Entwässerungssystem direkt in einen Bach gelangen. Solche Stoffe gehören in die dafür vorgesehenen Sammelstellen.

2. Fahrzeuge und Geräte nur an geeigneten Orten reinigen: Beim Waschen von Fahrzeugen, Maschinen oder Gartengeräten können Reinigungsmittel, Ölreste und Schmutz ins Abwasser gelangen. Nutzen Sie dafür geeignete Waschplätze mit entsprechender Abwasserbehandlung. Verzichten Sie darauf, öl- oder chemikalienhaltiges Waschwasser auf Strassen, Hofplätze oder in Regenwasserschächte abzuleiten.

3. Auffälligkeiten am Gewässer richtig melden: Ungewöhnlicher Schaum, starke Verfärbungen, auffällige Gerüche oder tote Fische können auf eine Belastung hinweisen. Halten Sie den Standort und den Zeitpunkt fest. Fotos aus sicherer Entfernung können hilfreich sein. Informieren Sie bei Verdacht auf eine Gewässerverschmutzung die zuständige kantonale Fachstelle oder die Polizei unter 117.

Gut zu wissen: Ein Bach kann auch dann belastet sein, wenn das Wasser auf den ersten Blick sauber aussieht. Manche Schadstoffe sind weder sichtbar noch deutlich zu riechen. Umgekehrt bedeutet eine Verfärbung nicht automatisch, dass eine bestimmte Chemikalie vorhanden ist. Für eine zuverlässige Beurteilung können Wasserproben und fachliche Untersuchungen erforderlich sein.

Besonders wichtig für Gartenbesitzer: Auch beim Entleeren von Pools und beim Einsatz von Reinigungsmitteln ist auf die richtige Abwasserentsorgung zu achten. Chlorhaltiges Wasser und andere behandelte Abwässer dürfen nicht unkontrolliert in natürliche Gewässer gelangen. Die korrekte Entsorgung hängt vom verwendeten Mittel und vom örtlichen Entwässerungssystem ab.

Praktischer Tipp: Klären Sie bei Unsicherheit mit der Gemeinde oder dem zuständigen Abwasserbetrieb, wohin ein bestimmter Schacht entwässert. So lässt sich verhindern, dass Schadstoffe unbeabsichtigt in einen Bach gelangen.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion

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