Böllerknall und Schussserie aus fahrendem Auto: Polizei sucht Zeugen des Vorfalls

(Eggerstanden AI). Unbekannte zündeten einen Böller und schossen mit einer Seriefeuerwaffe.

Am Montagabend (19.10.2026) um zirka 20.30 Uhr bemerkten verschiedene Meldeerstatter auf der Eichbergstrasse, Höhe „Sonnweid“, einen lauten Böllerknall.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Vorfall: Böllerknall und gemeldete Seriefeuersalve
  • Ort: Eichbergstrasse, Höhe „Sonnweid“, in Eggerstanden
  • Zeitpunkt: Montag, 19. Oktober 2026, zirka 20.30 Uhr
  • Fahrzeug: Auto in Richtung Eichberg unterwegs
  • Unbekannte: Personen im Zusammenhang mit den Schüssen gesucht
  • Abklärungen: Art des Böllers und der Schüsse noch unbekannt
  • Untersuchung: Spezialisten der Kantonspolizei St. Gallen
  • Zeugenaufruf: Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
  • Telefon: 071 788 95 00

Kurz darauf wurde eine Seriefeuersalve aus einem in Richtung Eichberg fahrenden Auto abgefeuert.

Verletzt wurde niemand.

Die genaue Art des Böllers und der abgefeuerten Schüsse ist noch nicht bekannt und wird von Spezialisten der Kantonspolizei St. Gallen untersucht.

Nachtrag von 14.20 Uhr:

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der verwendeten Munition eindeutig um Platzpatronen handelt. Es entstand kein Sachschaden und es bestand auch keine unmittelbare Gefährdung.


Zeugenaufruf

Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden sucht nun Zeugen, die nähere Angaben zu den Geschehnissen in Eggerstanden machen können.
Telefon: 071 788 95 00

Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden

071 788 95 00

Hinweise zum Fahrzeug, zu auffälligen Beobachtungen oder zu den wahrgenommenen Knallgeräuschen können für die Ermittlungen hilfreich sein.


Polizei.news informiert | Schussgeräusche und Sicherheit

Schüsse oder laute Knallgeräusche gehört? So verhalten Sie sich richtig

Laute Knallgeräusche können unterschiedliche Ursachen haben. Ob es sich um Feuerwerk, eine Schreckschusswaffe oder scharfe Schüsse handelt, ist für Laien anhand des Geräuschs allein oft nicht zuverlässig erkennbar.

1. Abstand halten: Suchen Sie bei einer möglichen Schussabgabe unverzüglich einen geschützten Ort auf. Nähern Sie sich nicht der vermuteten Gefahrenstelle.

2. Polizei verständigen: Bei einer akuten Gefährdung wählen Sie den Polizeinotruf 117. Teilen Sie Standort, Zeitpunkt und Ihre Beobachtungen mit.

3. Fahrzeugmerkmale merken: Falls gefahrlos möglich, prägen Sie sich Farbe, Fahrzeugtyp, Kontrollschild und Fahrtrichtung ein.

4. Verdächtige nicht verfolgen: Versuchen Sie niemals, mutmasslich bewaffnete Personen selbst anzuhalten oder zu verfolgen.

5. Beobachtungen unverfälscht melden: Unterscheiden Sie zwischen tatsächlich Gehörtem oder Gesehenem und eigenen Vermutungen. Auch scheinbar kleine Details können hilfreich sein.

Besonders wichtig: Berühren Sie keine verdächtigen Gegenstände, Patronenhülsen oder möglichen Sprengkörper. Halten Sie Abstand und informieren Sie die Polizei.

 

Quelle: Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden

Publireportagen

Empfehlungen