Bauernhof in Flammen: Rund 250 Tiere sterben bei Grossbrand – Ursache noch völlig unklar
(Palézieux VD). Am Samstag, 12. September 2026, brach in den Scheunen eines Bauernhofs in Palézieux ein Brand aus.
Das Gebäude wurde vollständig zerstört. Rund 250 Tiere, mehrheitlich Kälber, kamen ums Leben oder mussten wegen ihrer Verletzungen eingeschläfert werden.
Am Samstag, 12. September 2026, gegen 20.50 Uhr brach in den Scheunen eines Bauernhofs im Dorf Palézieux ein Brand aus. Verletzt wurde niemand, doch rund 250 Tiere, mehrheitlich Kälber, kamen im Feuer ums Leben oder mussten aufgrund ihrer Verletzungen eingeschläfert werden. Der Brand konnte von der Feuerwehr gegen 3.30 Uhr morgens unter Kontrolle gebracht werden.
Aus Sicherheitsgründen und um die Arbeit der Einsatzkräfte zu erleichtern, wurde die Route de Bossonnens vom Kreisel Palézieux-Gare bis zur Ortschaft Bossonnens an der Kreuzung mit Les Biolles gesperrt. Der Verkehr konnte am Sonntagmorgen, 13. September 2026, gegen 4.30 Uhr wieder freigegeben werden.
Die Ursache des Brandes ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen werden von den Spezialisten der Brandgruppe und der kriminaltechnischen Brigade der Waadtländer Sicherheitspolizei mit Unterstützung der Gendarmerie geführt. Die Untersuchung steht unter der Leitung der Staatsanwaltschaft.
Der Einsatz erforderte einen Rettungswagen, den SPSL, die SDIS Forel Lavaux, Oron Jorat, Riviera und Granges Veveyse, das medizinische Vorausdetachement DPMA, Wildhüter und Tierärzte, Strassenunterhaltsdienste, die Generaldirektion für Umwelt sowie eine Patrouille der Kantonspolizei Freiburg, eine Patrouille der Polizei Est lausannois, eine Patrouille der Polizei Lavaux und mehrere Patrouillen der Waadtländer Gendarmerie.
Das Notfall-Unterstützungsteam ESU steht den beteiligten Personen zur Verfügung, die Unterstützung benötigen.
Quelle: Kantonspolizei Waadt
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Waadt