Vier Afghanen und Franzose nach Schlägerei festgenommen: Zwei Menschen verletzt

(Reinach BL). Am Freitagabend, 9. Oktober 2026, kurz vor 22.30 Uhr, kam es in der Lochackerstrasse in Reinach BL zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.

Zwei Personen wurden dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Freitag, 9. Oktober 2026, kurz vor 22.30 Uhr
  • Ereignis: Tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Erwachsenen
  • Verletzte: zwei Personen
  • Festnahmen: fünf Personen
  • Festgenommene: vier afghanische Staatsangehörige im Alter von 17 bis 19 Jahren sowie ein 18-jähriger Franzose
  • Ermittlungen: Verfahren durch Staatsanwaltschaft und Jugendanwaltschaft eröffnet
  • Zeugen: Polizei sucht Beobachtungen und Videoaufnahmen

Verbaler Disput eskaliert

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft kam es am Freitagabend zunächst zu einem verbalen Disput zwischen den jungen Erwachsenen. In der Folge gingen mehrere von ihnen aufeinander los und griffen sich gegenseitig tätlich an.

Zwei Personen verletzt – fünf Festnahmen

Bei der tätlichen Auseinandersetzung wurden zwei Personen verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden. Im Anschluss an die Auseinandersetzung konnten Mitarbeitende der Polizei Basel-Landschaft zudem fünf weitere Personen anhalten und festnehmen. Dabei handelt es sich um vier afghanische Staatsangehörige im Alter von 17 bis 19 Jahren und um einen 18-jährigen Franzosen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft und die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft haben entsprechende Verfahren eröffnet.

Polizei sucht Zeugen und Videoaufnahmen

Da die beteiligten Personen unterschiedliche Aussagen machen und der genaue Hergang der Auseinandersetzung noch unklar ist, sucht die Polizei Zeugen.


Zeugenaufruf

Personen, die den Vorfall beobachtet oder gefilmt haben, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Tel. 061 553 35 35, zu melden.


Polizei.news informiert

📱 Gewalt beobachtet oder gefilmt – was Zeugen jetzt tun können

Wer eine tätliche Auseinandersetzung beobachtet hat, kann auch scheinbar nebensächliche Details zur Klärung beitragen: Zeitpunkt, Bewegungsrichtung, Kleidung, beteiligte Personen oder der Ablauf unmittelbar vor und nach dem Vorfall können für Ermittlungen relevant sein.

Existieren Fotos oder Videos, sollten die Originaldateien unverändert aufbewahrt und direkt der Polizei angeboten werden. Besonders hilfreich kann dabei auch das ursprüngliche Aufnahmedatum beziehungsweise die gespeicherte Zeitinformation sein.

Wer selbst von körperlicher Gewalt betroffen ist, kann neben Polizei und medizinischer Versorgung auch die Opferhilfe in Anspruch nehmen. Die Beratung ist kostenlos und vertraulich; die nationale Opferhilfe ist unter der Nummer 142 erreichbar. Bei akuter Gefahr gelten weiterhin die Notrufnummern 117 für die Polizei und 144 für medizinische Hilfe.


 

Quelle: Polizei Basel-Landschaft / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © IRIN2000/Shutterstock.com

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