Emmen LU: Gemeinde setzt Kameras gegen illegale Müllablagerungen ein

Wer seinen Abfall korrekt entsorgt, kennt das Ärgernis: überfüllte oder verschmutzte Sammelstellen, daneben wild deponierter Müll. Ein Bild, das sich in Emmen in den letzten Jahren immer häufiger zeigt.

Trotz regelmässiger Reinigung und Sensibilisierungskampagnen ist keine nachhaltige Verbesserung eingetreten. Nun reagiert die Gemeinde mit einem neuen Instrument: Videoüberwachung.

Konkret werden ab Ende Mai 2026 drei besonders stark betroffene Wertstoffsammelstellen mit Kameras ausgerüstet. Die Standortauswahl erfolgte aufgrund der Häufigkeit illegaler Ablagerungen und des damit verbundenen Aufwands für Reinigung und Entsorgung.

Die Videoüberwachung ist vorerst auf zwei Jahre befristet, danach wird auf Basis der Erkenntnisse über die Weiterführung entschieden. Während der zweijährigen Testdauer sollen die Standorte gezielt gewechselt werden, um möglichen Verlagerungseffekten entgegenzuwirken.

Die Gesamtkosten für Installation, Betrieb und Unterhalt für die zwei Jahre belaufen sich auf rund 60’000 Franken und werden innerhalb der Sonderfinanzierung Abfallbewirtschaftung verrechnet. Demgegenüber stehen jährlich rund 75’000 Franken für die Reinigung und Entsorgung illegaler Ablagerungen. Ziel ist es, diese Kosten durch eine präventive Wirkung zu reduzieren.

Mehr dazu und was die Gemeinde sonst noch gegen die Unsitte Littering unternimmt, liest du bei uns in den News: https://www.emmen.ch/aktuellesinformationen/2847835

 

Quelle: Gemeinde Emmen
Bildquelle: Gemeinde Emmen

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